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Verlagsmeldung

22. Januar 2014

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde des Musikverlags BOOSEY & HAWKES,

wir freuen uns, drei Komponisten bei Boosey & Hawkes zu begrüßen, die ab sofort unser Programm mit ihrer jeweils ganz eigenen, charakteristischen Stimme bereichern: Johannes Boris Borowski, Bernd Richard Deutsch und Mike Svoboda haben Verlagsverträge sowohl über bereits vorliegende als auch zukünftige Werke unterzeichnet. Wir stellen die drei Künstler hier kurz vor. Für weitere Informationen folgen Sie bitte den Links oder wenden sich direkt an uns.

Mit herzlichen Grüßen
Ihre BOOSEY & HAWKES Promotion


Johannes Boris BOROWSKI

Johannes Boris Borowski (© Priska Ketterer)Johannes Boris Borowski, Jahrgang 1979, gehört zu den bemerkenswertesten deutschen Komponisten seiner Generation. Der Schüler von Hanspeter Kyburz, Marco Stroppa und Jörg Mainka unterrichtet selbst seit 2007 an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin. Seine mehrfach preisgekürte Musik ist phantasievoll und lebendig strukturiert, seine Klangerfindungen erinnern an französische Vorbilder. Internationale Aufmerksamkeit erregte spätestens sein Orchesterwerk change, das vom Lucerne Festival in Auftrag gegeben und 2008 dort unter der musikalischen Leitung von Pierre Boulez uraufgeführt wurde – 2014 erklingt es wieder beim Festival "présences" in Paris und bei den Breslauer Weltmusiktagen. Zu Borowskis weiteren Interpreten zählen u. a. Susanna Mälkki, George Benjamin, Pierre-Laurent Aimard, das Ensemble Modern, das International Contemporary Ensemble, das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, die Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern und das Chicago Symphony Orchestra.

Am 12.04.2014 bringen Pascal Gallois und das Ensemble intercontemporain unter Bruno Mantovani in Paris Borowskis neues Fagottkonzert zur Uraufführung, wenig später folgt die Europapremiere des Sextetts Wandlung mit dem Ensemble Aventure (23. & 24.05.2014). In Vorbereitung befinden sich Projekte mit den Neuen Vocalsolisten Stuttgart für das Festival "ECLAT" sowie für die Donaueschinger Musiktage, außerdem eine Porträt-CD in der Reihe "Edition Zeitgenössische Musik" des Deutschen Musikrats bei WERGO und eine Einspielung des 2013 uraufgeführten Klaviertrios bei Editions Hortus.

> www.boosey.de/Borowski
> www.johannesborisborowski.de
 

Bernd Richard DEUTSCH

Bernd Richard Deutsch (© Boosey & Hawkes)Das Schaffen des 1977 in Mödling geborenen Bernd Richard Deutsch stand im Fokus des letzten Wien Modern Festivals im Herbst 2013. Der Preisträger des renommierten Erste Bank-Kompositionspreises wurde mit einer beachtlichen Reihe von Aufführungen gefeatured, zu deren Höhepunkten die Uraufführung des Auftragswerks Dr. Futurity mit dem Klangforum Wien unter der Leitung von Enno Poppe gehörte. Im Programm des Klangforum Wien erklang darüber hinaus Deutschs bislang erfolgreichstes Stück Mad Dog. 2011 im Auftrag des Ensembles "die reihe" entstanden, reflektiert diese hochvirtuose, humorvoll-ironische Ensemblekomposition 24 Stunden aus dem Leben des – nicht immer – besten Freundes des Menschen: "Ein der Clownerie entsprungenes Stück bar illustrativer Anbiederung", schreibt Lothar Knessl in seiner Begründung für die Vergabe des Erste Bank-Preises an Deutsch und stellt klar, dass es sich um keinen Ausrutscher handelt: "Deutsch denkt komponierend in Charakteren. Und sie alle agieren ohne Plattitüden. Unverkennbar unterwegs zum Musiktheater."

Deutsch, der an der Wiener Musikuniversität Komposition studierte, erfreut sich der Wertschätzung international renommierter Ensembles und Orchester; zu seinen Auftraggebern gehörten bisher u. a. das Ensemble "die reihe", das Klangforum Wien, die Festivals Wien Modern und Klangspuren Schwaz, das Land Niederösterreich, der ORF, der SWR Stuttgart und das Staatstheater Stuttgart. Das Arditti Quartet hob 2012 sein 2. Streichquartett bei Wien Modern mit großem Erfolg aus der Taufe; das Tokyo Philharmonic Orchestra brachte im selben Jahr sein Orchesterstück subliminal zur Uraufführung, mit dem Deutsch im Jahr zuvor den Toru Takemitsu Composition Award gewonnen hatte. Derzeit arbeitet Deutsch an einem neuen Konzert für Blechbläsertrio und Orchester; die Uraufführung ist für September mit dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich unter der Leitung von Andrés Orozco-Estrada geplant. Eine Porträt-CD entsteht mit dem Klangforum Wien.

> www.boosey.de/Deutsch
> www.berndrdeutsch.com
 

Mike SVOBODA

Mike Svoboda (© Michael Fritschi)Große Bekanntheit erlangte der 1960 geborene Komponist und Posaunist Mike Svoboda in den 1980er und 1990er Jahren als Mitarbeiter und Interpret Karlheinz Stockhausens sowie durch seinen unermüdlichen Einsatz für das zeitgenössische Posaunen-Repertoire mit inzwischen über 400 Uraufführungen. Nach dem Ende der Zusammenarbeit mit Stockhausen widmete er sich erneut der Komposition – seine ursprüngliche Berufung, die ihn 1982 mit einem BMI Stipendium für junge Komponisten von Chicago nach Deutschland geführt hatte. In der Verwendung sowohl traditioneller wie auch experimenteller Techniken bewegt sich Svobodas Musik auf der Schnittstelle zwischen Jazz, experimenteller und klassischer Musik; Avantgarde und Unterhaltung stellen für ihn keinen Widerspruch dar. Das Musiktheater für junge Leute verdankt ihm und seinem Librettisten Manfred Weiß erfolgreiche Werke wie Erwin, das Naturtalent und Der unglaubliche Spotz. Erwin erlebt am 15.02.2014 seine österreichische Erstaufführung in einer Kooperation der Wiener Sängerknaben mit der Volksoper Wien – die sechste Produktion seit der Uraufführung 2005 an der Staatsoper Stuttgart. Im Auftrag des Lucerne Festivals entstand Robin Hood – zu gut um wahr zu sein für eine Gesangssolistin und Blechbläserquinett: eine humorvolle Paraphrase auf den Helden vom Sherwood Forest, dessen Waffen hier rein musikalischer Natur sind. Seit der Uraufführung letzten Sommer im Luzerner KKL erobert Robin die Konzertsäle; nach Aufführungen im Wiener Konzerthaus und in der Luxemburger Philharmonie steht das Werk am 27.04.2014 in Originalbesetzung auf dem Programm der Kölner Philharmonie.

Mike Svoboda arbeitet derzeit an einem Auftragswerk für das Eunoia Quintet mit Uraufführung am 06.05.2014 im Basler Gare du Nord sowie einem Tripelkonzert für Trompete, Posaune, Tuba und Orchester für das Philharmonische Orchester des Staatstheaters Cottbus.

> www.boosey.de/Svoboda
> www.mikesvoboda.net
 

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www.boosey.de

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